Reiseverlauf
1. Tag Maun
Nach Ankunft in Maun - ein friedliches afrikanisches Dorf am Thamalakane-Fluss gelegen mit einem zusammengewürfelten Straßenbild welches ein wenig an die einstige, noch nicht lange zurückliegende Wildwest-Atmosphäre erinnert: altgediegene Landrover, unverwüstliche Buschpiloten, Großwildjäger und sonnenverbrannte Safari-Guides - Transfer zu unserer Lodge. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
2. Tag Maun - Ghanzi
Fahrt (ca. vier Std.) in Richtung Haina Farm (eine Zeltübern.), gelegen im Norden des Central Kalahari Game Reserve. Nach Aufbau des Lagers folgt eine ausführliche Besprechung über den Ablauf unserer Safari. Am Nachmittag dann ein Höhepunkt: eine Wanderung in Begleitung einiger Ureinwohner Botswanas, die San-Buschmänner. Ihr enormes und komplexes Wissen über Fauna und Flora erstaunt und fasziniert zugleich. Ihre Lebensweise ist ausschließlich sozial und ökologisch geprägt und ohne autoritäre Hierarchien, das oberste gesellschaftliche Gebot ist das Prinzip des Teilens, alles gehört der Gemeinschaft. Am Abend erleben wir eventuell einige ihrer traditionellen Tänze. (FMA)
3. Tag Kalahari Game Reserve
Fahrt in das größte Reservat im Zentrum Botswanas, kaum eine Region ist bis in die jüngste Vergangenheit so unzugänglich geblieben. Das "Herz" des sandgefüllten Beckens gilt als das größte zusammenhängende Sandgebiet auf Erden und erstreckt sich vom südafrikanischen Grenzfluss Gariep (ehemals Oranje) bis in das äquatoriale Mündungsgebiet des Kongo. Unglaublich, aber wahr, und belegt durch mehrere Berichte: hier hat es schon geschneit. Wir erkunden ausgiebig den nördlichen Teil des Reservates (vier Zeltübern). Abenteuer pur, wir sind auf uns alleine gestellt, sind selbstversorgend, genießen einfach den Reiz des Unbekannten. (FMA)
4. -6. Tag Kalahari Game Reserve
Während der täglichen mehrstd. Pirschfahrten in unberührter und ursprünglicher Natur erleben wir unendliche Weiten, ausgedehnte und fossile Dünenlandschaften, besuchen mineralische Pfannen wie die Pipers Pan und das beeindruckende Deception Valley, bekannt für seine braunen Hyänen. (FMA)
7. Tag Maun
Am frühen Morgen noch eine letzte Pirschfahrt, vielleicht wartet die Wüste mit einem besonderen Ereignis auf. Nach dem Frühstück bauen wir das Lager ab, fahren zurück nach Maun, ca. fünf Stunden. Übernachtung in einer Lodge. (FM)
8. Tag Okavango Delta
Am frühen Morgen Fahrt (ca. vier Std.) zum westlichen Teil des Deltas, hier ein besonders paradiesischer Flecken Erde. Nachdem wir unsere Ausrüstung auf die Motorboote umgeladen haben, fahren wir die papyrusumsäumten Wasserkanäle entlang, können dabei die erstaunliche Vogelwelt beobachten. Im tiefen Delta treffen wir auf unsere Bootsführer, die uns in den traditionellen Mokoros (Kanus) zu einer Insel bringen (zwei Zeltübernachtungen). (FMA)
9. Tag Okavango Delta
Das Delta, ein geologisches Phänomen, denn der Okavangofluss endet nicht im Meer sondern versickert irgendwo in der Kalahari-Halbwüste, beherbergt fast das gesamte Spektrum der Tierwelt im südlichen Afrika. Ab ca. Mai fließt das Wasser, kommend von Angola und Zambia, in das Delta. Im Juni bzw. Juli hat das Delta die größte Gesamtausdehnung erreicht; die schnell wechselnden Lebensbedingungen fordern eine enorme Anpassungsfähigkeit von Fauna, Flora und der hier im unterschiedlich tiefen Wasserlabyrinth siedelnden Deltabevölkerung. Die Erkundungs-Ausflüge im Mokoro und die Pirsch-Wanderungen lassen uns diese faszinierende Wunderwelt hautnah erleben. (FMA)
10. Tag Okavango Delta - Maun
Fahrt zurück nach Maun (ca. vier Std.) oder fakultativer und sehr empfehlenswerter Rückflug mit einem Kleinflieger (ca. € 140,- pro Person, je nach Anzahl der "Mitflieger"); die niedrige Flughöhe ermöglicht eine ganz andere Perspektive, ein fantastischer "Draufblick" auf dieses einzigartige Biotop. Eine Zeltübernachtung außerhalb von Maun. (FMA)
11. Tag Moremi Wildreservat
Morgens eine ca. zweistündige Fahrt in das älteste Reservat Botswanas (Schutzbereich über etwa ein Drittel des Okavango Deltas), welches heute, nachdem das Wild einst durch unkontrollierte Jagd enorm dezimiert war, ein großartiges Beispiel für korrektes und gelungenes Resourcen-Management von Land und Wild darstellt. Hier auch der größte Bestand an den einst fast ausgestorbenen afrikanischen Wildhunden. Das Moremi Reservat ist zum Delta hin offen, sodass die Tierwelt sich frei bewegen kann. Am Nachmittag die erste Pirschfahrt. (FMA)
12. -13. Tag Moremi
Am Vor- und Nachmittag ausgedehnte Pirschfahrten in den Sumpfgebieten und dem trockenen Hinterland. (FMA)
14. Tag Savuti - Chobe
Fahrt in den Chobe-Nationalpark, immer weiter auf Suche nach den großen - und kleinen - afrikanischen Wildtieren. Der längere Fahrtag (ca. 6 Std.) führt uns pirschfahrend im ersten Teil am Khwai-Fluss entlang, bis wir im Westen die herbe Savuti-Sektion erreichen; in der Regenzeit erinnern die hier lebenden Zehntausenden von Zebras und Gnus an das "Migrations"-Spektakel in der tanzanischen Serengeti. Bekannt ist dieser "untere" Teil des Chobe-Nationalparks vor allem aber auch wegen seiner riesigen Elefantenbullen und seinen großen Löwenrudeln. Hier soll es vorkommen, dass Löwenrudel auf Elefanten Jagd machen. (FMA)
15.-16. Tag Chobe NP
Unsere ca. fünfstündige Fahrt bringt uns in den nördlichen Chobe-Nationalpark, zwei Zeltübernachtungen, wo wir am späten Nachmittag eine Pirschfahrt machen. Am 16. Tag morgens und nachmittags weitere Pirschfahrten. Vor allem an den Uferbänken des Chobe-Flusses können wir am späten Nachmittag - vor allem in der Trockenzeit - ganze Hundertschaften von Elefanten beobachten, die hier ihren Durst löschen und einen Riesenspaß beim ausgiebigen Baden haben. (FMA)
17. Tag Livingstone
Transfer zur Grenze. Fährüberfahrt und Einreise nach Zambia (ca. drei Std.). Eine Übernachtung in einer komfortablen Lodge. Nachmittags frei. Auf jeden Fall sollten die Wasserfälle besichtigt werden, ein ausgedehnter Fußparcour schlängelt sich durch den Regenwald, gibt den Blick auf die Main-, die Horseshoe- und die Rainbow Falls frei. Am besten leiht man sich am Eingangstor ein langes Regencape, denn - je nach Saison - spritzt die Gischt so hoch und weit, dass man triefend nass wird. Nicht ganz billig, aber sehr empfehlenswert (ca. € 130,- pro Person), ist der ca. 15-minütige Helikopter-Rundflug über die Wasserfälle, mit Sicht auf Livingstone Island mitten im mächtigen Zambezi. (FM)
18. Tag Livingstone - Tourende
Transfer zum Flughafen Livingstone für den Heimflug. (F)
Charakteristik / Komfort: eine umfassende Expedition, ein maximales Afrika-Erlebnis inmitten einer der intaktesten und ursprünglichsten Gegenden im südlichen Afrika. In der lebensfeindlichen aber so eindrucksvollen Kalahari und seinen vielen außergewöhnlichen - nicht nur die Buschmänner - "Einwohnern“ fangen wir an. Es folgt der starke Kontrast: das wasserreiche Okavango-Delta, das größte Binnendelta unserer Erde, ein Labyrinth aus Lagunen, Seen und Inseln. Im Moremi Wildlife Reserve, wohl eines der schönsten und abwechslungsreichsten Schutzgebiete auf dem afrik. Kontinent, konnte sich die fast ausgestorbene Wildhundpopulation wieder regenerieren. Im Chobe Naturreservat, dem wohl bekanntesten Botswanas, ist die Sichtung von großen Elefantenherden, Krokodilen und Flusspferden so gut wie garantiert. Den Abschluss der Reise bilden die grandiosen Victoria-Wasserfälle, wo der Zambezi-Fluss Millionen Liter Wasser pro Sekunde in eine tiefe Klamm stürzt.
Anforderungen an die Teilnehmer: Allgemein ist beste Reisezeit in den Wintermonaten zwischen Mai und Oktober. Während der Regenzeit - sofern diese definierbar ist - November bis April, ist die Kalahari besonders prächtig, teilweise von farbigen Blütenteppichen überzogen. Unser Expeditionsfahrzeug, mit Platz für max. 12 internationale Teilnehmer, ist speziell der hiesigen Infrastruktur angepasst. Im Anhänger Küche und Campingausrüstung. Übernachtungen im Iglo-Zelt (zum Selbstaufstellen), gemeinschaftliche sanitäre Anlagen. Koch und Gehilfe verwöhnen uns mit leckeren Mahlzeiten aus der Buschküche. Eigener Schlafsack erforderlich. Max. 15 kg Gepäck, weiche Tasche/Seesack.
Leistungen
- Übernachtungen in Zelten
- zwei Übernachtungen in Maun, eine Übernachtung in Victoria Falls jeweils in einer Lodge
- Mahlzeiten s. Tourverlauf (F = Frühstück,M = Mittagessen, A = Abendessen)
- Transfers, Expeditionsverlauf und -durchführung
- alle Nationalparkgebühren
- ein Reisehandbuch nach Wahl
- Expeditionsleitung örtl,. englischspr. plus deutschspr. Übersetzer.
Nicht enthalten
- Visum: Zambia, US$ 50,- p.P., bei Einreise bar zahlbar.
- An- und Abreise: Anreise in Eigenregie bzw. Flüge nach/von Botswana auf Anfrage über IKARUS TOURS, gerne machen wir ein Angebot. Bewusst bieten wir diese Flüge optional an an, damit unsere Gäste eine präferierte Fluggesellschaft wählen können und wir zusätzliche Wünsche nach Vor- bzw. Verlängerungsprogrammen berücksichtigen können. Es bieten sich versch. Fluggesellschaften an, z.B. die Nonstop-Flüge der Star Alliance Partner, SOUTH AFRICAN AIRWAYS, LUFTHANSA oder SWISS AIRLINES (über Zürich), jeweils mit Anschlussflügen ab/bis versch. deutschen Flughäfen. Passend sind auch die Flüge der AIR NAMIBIA über Windhoek oder auch mit EMIRATES via Dubai, bei beiden Fluggesellschaften inkl. einer kostenfreien innerdeutschen Bahnfahrkarte.
Im Laufe des Jahres wird eine Erhöhung der staatlichen Nationalparkgebühren erwartet. Wir haben leider keinen Einfluss auf diese Entscheidungen und falls diese Erhöhung eintrifft, müssen wir die zusätzlichen Kosten nachbelasten. Wir bitten unsere Gäste, sich hierauf einzustellen.
Garantierte Durchführung
Impfungen: Malaria-Prophylaxe empfohlen. Nachweis einer Gelbfieber-Impfung bei Rückreise nach Südafrika ist Pflicht.
Optional buchbare Zusatzleistungen
- Einzelzimmer-Zuschlag: auf Anfrage
Mindestteilnehmerzahl: 1 Person
Höchstteilnehmerzahl: 12 Personen
Änderungen im Programmablauf bleiben vorbehalten.