Reiseverlauf
1. Tag (Mo) Hinflug
Gegebenenfalls Anreise mit der Bahn nach Frankfurt. Abends Flug mit AIR NAMIBIA nonstop nach Windhoek.
2. Tag (Di) Kalahari Wüste
Ankunft morgens. Es stehen Tageszimmer (je nach Gruppengröße 1-3 Zi.) zum Frischmachen zur Verfügung. Fahrt auf guter Teerstraße in südlicher Richtung nach Rehoboth. Kurz danach überqueren wir den Wendekreis - den Tropic of Capricorn - und verlassen offiziell die Tropen. Weiterfahrt bis in die Kalahari-Wüste. Am späten Nachmittag eine von Buschmännern geführte Wanderung in der Dünenlandschaft der Kalahari; wir erfahren Wissenswertes und Erstaunliches über ihre Sammler- und Jagdtechniken (ca. 280 km). (A)
3. Tag (Mi) Keetmanshoop
Fahrt zum Fischfluss-Canyon, im tiefen Süden Namibias, fast schon an der Grenze zu Südafrika. Unterwegs besichtigen wir den Köcherbaumwald in dem ca. 300 verschiedene Arten dieser merkwürdigen prähistorischen Pflanzen - etwa 3-5 m hoch - wachsen und im Winter gelbe Blüten tragen. Danach ein Rundgang im "Giant´s Playground", eine beeindruckende Ansammlung - wie von Riesenhand hingewürfelt - von gigantischen Millionen Jahren alten Geröllbrocken (ca. 430 km). Fakultativ ist am späten Nachmittag, fast schon zum Sonnenuntergang, eine Wanderung in der faszinierenden Landschaft mit seinen Granitfelsen- und Hügeln möglich, besonders spektakulär während eines farbenprächtigen Sonnenunterganges. (FA)
4. Tag (Do) Fischfluss-Canyon
Besichtigung des zweitgrößten Canyon dieser Erde. Die lange Aussichtsstraße am Ostrand des Canyons bietet einmalige Blicke in und über die beeindruckende Landschaft. (ca. 50 km). (FA)
5. Tag (Fr) In der Namib Wüste
Fahrt über Seeheim in die Ausläufer der Namib-Wüste in Richtung Aus (ca. 250 km). Am Nachmittag kann fakultativ in der spektakulären Landschaft unterhalb der Aus-Gebirgskette gewandert werden oder wir erkunden fakultativ in offenen Fahrzeugen die Landschaft, genießen einen Sundowner irgendwo im Nirgendwo. (FA)
6. Tag (Sa) Lüderitzbucht
Tagesausflug (250 km) zu dem kleinen, auf Felsen gebauten und von Fjorden umgebenen Hafenort, mit ausgeprägter deutscher Architektur, z.B. das Goerke Haus im alten Fachwerkstil und die kleine Felsenkirche. Wir besuchen die Geisterstadt Kolmannskuppe, einst Fundort der ersten Diamanten und damals die fortschrittlichste Diamantenschürfsiedlung im südlichen Afrika. (FA)
7. Tag (So) Namib-Wüste
Fahrt über Helmeringshausen in die älteste Wüste unserer Erde: die Namib. Die ständig wechselnden Landschaftspanoramen begeistern; weite Geröllebenen, ein wellenförmiges Dünenmeer, Schluchten mit aufgetürmten Vulkanfelswänden. Rundgang in dem kuriosen Schloss Duwisib, einst vom Baron von Wolf für seine amerikanische Frau erbaut. Im Schloss zu besichtigen sind die originalen Kunstwerke, die Waffen und Möbel, die einst mit Ochenswagen von Lüderitzbucht, durch die Wüste bis hierher gekarrt wurden. Am späten Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft nahe Sossusvlei (ca. 300 km). (FA)
8. Tag (Mo) Sossusvlei
Am frühen Morgen Fahrt mit allradgetriebenen Fahrzeugen zu den gigantischen Dünen von Sossusvlei, einige erreichen die Höhe von 325 m; es bleibt Zeit für einen - nicht so einfachen und schweiss-treibenden - Aufstieg auf die Dünenkämme. Sehr lohnenswert diese Strapaze auf sich zu nehmen, denn der dargebotene "Überblick" über das nicht endende sternenförmige Dünenmeer ist einfach überwältigend. Sehr empfehlenswert und wirklich einmalig- und bitte vorab buchen (ca. € 520,- p. P. ) - ist der fakultative Ballonausflug über die roten Dünen mit anschließendem Sektfrühstück einfach irgendwo inmitten der Namib-Wüste. Danach Besuch des Sesriem-Canyons (ca. 250 km), eine durch Erosion tief in die Erdkruste gefressene Schlucht. (FA)
9. Tag (Di) Swakopmund
Fahrt durch den Namib-Naukluft-Park, durch den Zusammenschluss von vier einzelnen Reservaten, ist dies heute ein gigantisches Schutzgebiet, was sich bis zum Atlantik hinzieht. Wir besichtigen die schaurig-schöne Mondlandschaft und die "Welwitschia Mirabilis", eine bizarre botanische Kuriosität, die nur in den lebensfeindlichen Flächen der namibischen Namib-Wüste vorkommt. Am späten Nachmittag Ankunft in Swakopmund (ca. 300 km). (F)
10. Tag (Mi) Swakopmund
Der Tag steht zur freien Verfügung. Sehr empfehlenswert, der fakultative ca. dreistündige Bootsausflug (ca. 65,- p.P.) ab Walfischbucht: durch das Hafenbecken, an der Guano-Insel vorbei zu den Robbenbänken, das Boot immer in Begleitung von verschiedenen Delphinarten. An Bord ein kulinarischer Genuss: frische namibische Austern, andere Snacks und Sekt. Mittags Transfer zurück nach Swakopmund. Erkundungen einfach zu Fuß, das Städtchen ist klein und beschaulich, wartet mit herrlichen Cafés und Restaurants auf und es empfiehlt sich, abends vor allem ein Meeresfrüchte-Spezialitäten-Restaurant aufzusuchen. (F)
11. Tag (Do) Damaraland
Fahrt die Küste entlang nach Hentiesbay, dann landeinwärts durch die rauhe aber durchaus attraktive Landschaft des Damaraland. Nachmittags Rundgang bei den Jahrtausende alten Felsmalereien der San (ca. 450 km) und der Orgelpfeifen. (FA)
12. Tag (Fr) Damaraland
Rundgang im "Versteinerten Wald", mit seinen langen, vor Millionen von Jahren angeschwemmten versteinerten Baumstämmen. (ca. 320 km). (FA)
13. Tag (Sa) Etosha Nationalpark
Am frühen Morgen brechen wir auf in den Etosha-Nationalpark, eines der größten Wildschutzgebiete in Afrika. Einfahrt am Okaukuejo-Tor. Unsere ganztägige ausgedehnte Pirschfahrt im Reisebus führt uns an vielen Wasserlöchern vorbei durch den Park, den wir zum Sonnenuntergang wieder verlassen (ca. 250 km). (FA)
14. Tag (So) Etosha Nationalpark
Eine ganztägige Pirschfahrt im Bus in diesem seit 1907 als Wildschutzgebiet deklarierten Wildpark, der einen unermesslichen Wildreichtum aufweist und in dem sich der Bestand vom Aussterben bedrohter Tiere wie Nashorn und Gepard gut erholen konnte. Im Reservat finden nur vier der "Big Five"; Büffel, die sich gerne in Nähe von sumpfigen Gebieten aufhalten, kommen hier aufgrund Wassermangels nicht vor. (FA)
15. Tag (Mo) Windhoek
Fahrt nach Tsumeb, unterwegs Besichtigung des mysteriösen Otjikoto-Sees, in dem einst die deutschen Schutztruppen ihre Waffen versenkten. Kurios, im See auf einer Fläche von ca. 125qm, ist ein nur für Taucher zugängliches Unterwasser-Museum vorhanden, in dem Artillerie aus dem Ersten Weltkrieg "ausgestellt" ist. In Tsumeb Rundgang im kleinen Museum, dann Weiterfahrt über Otjiwarongo nach Windhoek. Unterwegs, bei Okahandja, Halt am großen Kavango-Holzschnitzermarkt, auf dem wir ein schönes Holz-Souvenir erstehen können (ca. 450 km). (FA)
16. Tag (Di) Rückflug
Bis zum Transfer am späten Nachmittag steht der Tag zur freien Verfügung und die Hauptstadt Namibias kann in Eigenregie erkundet werden. Abends Flug mit AIR NAMIBIA nonstop nach Frankfurt. (F)
17. Tag (Mi) Ankunft
Ankunft am frühen Morgen.
Wer noch etwas Zeit hat, kann idealerweise fakultativ die Reise inmitten der Wildnis in einer schönen Lodge nahe Windhoek zwei oder drei Tage länger ausklingen lassen. Reisefreudigen, die jetzt das Leben einer Großstadt präferieren, empfiehlt sich ein 3- oder 4-tägiger Ausflug nach Kapstadt, eine der schönsten Städte der Erde. Angebote auf Anfrage
Charakteristik / Komfort: Unsere zeitlich und räumlich ausgreifende Namibia-Rundreise. Von Windhoek die Ausläufer der Kalahari-Wüste entlang bis in den Süden zum Fischfluss-Canyon - zweifelsohne ein eindrucksvolles Naturdenkmal - mit Besichtigung der merkwürdigen Köcherbäume. Weiterfahrt an den Atlantik nach Lüderitzbucht, reich an architektonischem Erbe aus der Kolonialzeit, und über das Diamatensperrgebiet in die Namib-Wüste, zum Sesriem-Canyon und nach Sossusvlei, eine abflusslose Pfanne inmitten der höchsten Namib-Dünen. Über das Seebad Swakopmund geht es bis in das Damaraland, mit der größten Ansammlung an Felsgravuren. Im Etosha-Nationalpark, wo ausreichend Zeit für Safaris zur Verfügung steht, können wir die Naturlandschaften der Savanne und die Tierwelt ungestört von touristischer Überfüllung erleben. Dann zurück nach Windhoek. - Im IKARUS-Programm seit 1980.
Diese Tour verlangt, dass wir recht viel fahren müssen, immer von ständig wechselnden und so unterschiedlichen Landschaftspanoramen begleitet. Die Teerstraßen sind von sehr gut Qualität, die Sehenswürdigkeiten liegen aber fast alle abseits der Straße, weshalb wir zum größten Teil auf ordentlichen "Pads" - so die einheimische Bezeichnung für eine Schotterstraße - unterwegs sind. Bei dieser Tour ist alles sehr solide: gute Hotels, exzellente Lodges, hervorragende Hausmannskost und eine engagierte und wissensreiche Präsentation durch unseren Reiseleiter, einen "Südwester".
Leistungen
- Linienflüge ab/bis Frankfurt
- innerdeutsche Bahnanreise (Rail&Fly)
- Übernachtungen in Hotels, Lodges entspr. Standard (landeskat.) lt. Hotelliste oder gleichwertig
- Mahlzeiten s. Tourverlauf (F = Frühstück,
A = Abendessen)
- Transfers, Besichtigungs-, Rundfahrten-und Erlebnisprogramm einschl. Eintrittsgelder
- ein Reisehandbuch nach Wahl
- Reiseleitung örtl., deutschspr.
Nicht enthalten
- Visum: nicht erforderlich
Garantierte Durchführung
Impfungen: Malaria-Prophylaxe empfohlen
Hotelübersicht
| Kalahari | 1 Nacht | ***Intu Africa |
| am Canyon | 2 Nächte | ***Canon Road House |
| Aus | 2 Nächte | ***Klein Aus Vista |
| Namib Wüste
| 1 Nacht | ***Hammerstein Gf |
| Namib Wüste | 1 Nacht | ***Namib Desert Lodge |
| Swakopm. | 2 Nächte | ***Hotel Eberwein |
| Damaraland | 1 Nacht | ***Mopane Lodge |
| am Etosha | 1 Nacht | ***Etosha Safari Camp
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| am Etosha | 2 Nächte | ***Mushara Bush Camp |
| Windhoek | 1 Nacht | ****Hotel Thule
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| Änderungen vorbehalten |
Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen
Höchstteilnehmerzahl: 15 Personen
Änderungen im Programmablauf bleiben vorbehalten.