Reiseverlauf
1. Tag (Sa) Bogota
Flug nach Bogota (2600m). Ankunft spätnachmittags. Transfer zum Hotel im kolonialen Stadtteil. (A)
2. Tag (So) Zipaquira
Der heutige Tag dreht sich um die Legende des Eldorados, des vergoldeten Häuptlings, der in der Phantasie der Spanier für sagenumwobene Schätze stand. Das Ritual, das den Kern dieser Legende bildete, fand in der Lagune Guatavita statt, wohin wir nach dem Frühstück fahren. Ein Nachfahre der einstigen Muiscas-Indianer führt uns ein in die Welt der vorkolumbianischen Herrscher über die Hochebenen von Bacata (Bogota) und Zipaquira. Wir fahren weiter zur Salzkathedrale, denn der eigentliche Reichtum der Muisca-Gemeinden war nicht das Gold, sondern das Salz aus der Gegend um Zipaquira. In den stillgelegten Stollen des Bergwerks wurde die größte Untertagekathedrale der Welt gebaut. Den Tag schließen wir mit dem Besuch des Goldmuseums ab und schließen somit den Kreis um den Reichtum des Muiscas und den Fluch der Legende des Eldorado. (FM)
3. Tag (Mo) Bogota
Erstes Ziel heute ist Bogotas Hausberg Monserrate. Von 3170 m Höhe haben wir einen guten Blick über weite Teile dieser 8 Millionen Menschen zählenden Stadt. Angesichts der bebauten Fläche mag der Muisca-Name „Bacata – Land des Ackerbaus“ nicht mehr angemessen erscheinen. Am Fuße des Monserrates besichtigen wir das koloniale Viertel La Candelaria über dem Platz „Chorro Quevedo“, dem ersten Gründungsort Bogotas bis zum Plaza Bolivar, dem offiziellen Gründungsort der Stadt. Warum dies so ist erfahren wir ebenso wie die Bedeutung des Satzes „Kolumbianer, die Waffen haben euch die Unabhängigkeit gegeben, die Gesetze werden euch die Freiheit bringen“ über dem Justizpalais. Wir schließen den Rundgang mit dem Botero-Museum ab. Nachmittags zur freien Verfügung, der Reiseleiter hilft bei der Planung. (FA)
4. Tag (Di) Medellin
Medellin, Kolumbiens bedeutende Wirtschaftsmetropole auf der Zentralkordilliere, ist Ziel unseres frühen Fluges. Diese Stadt litt wie keine zweite unter Pablo Escobar und seinem Drogenkrieg. Seither hat sich viel getan und beim Besuch des Viertels San Cristobal erfahren wir, wie die Stadt diese berüchtigten Viertel wieder eingebunden hat. Doch Medellin bietet mehr: wir besuchen den Parque Berrio mit den Botero-Skulpturen und Casa Gardel erinnert uns an den hohen Stellenwert des Tango in Medellin. (FM)
5. Tag (Mi) Manizales
Wir verlassen das quirlige Medellin und fahren in die südlich gelegene Kaffeezone. Ziel ist Manizales, die Hauptstadt des Kaffees, am Fuße des Vulkans Nevado del Ruiz. Die Fahrt ist abwechslungsreich, da wir verschiedene Höhen und Vegetations- und Klimazonen durchqueren. In Manizales, auf dem Rücken eines Bergkammes gelegen, führen (fast) alle Straßen bergauf. Abends Stadtrundgang. (F)
6. Tag (Do) Armenia
Nahe Manizales liegt Santa Rosa, bekannt durch seine Thermalquellen und die geräucherte Chorizo-Wurst. Bevor wir zur Kaffeefinca fahren, besuchen wir die Thermalquellen und probieren die Chorizo-Wurst. Nachmittags erreichen wir die Kaffeefinca und können am Pool die grüne Bergwelt der Kaffeezone genießen. (FA)
7. Tag (Fr) Armenia
Rundgang um die Kaffeefinca, bei dem wir den Prozess des Kaffees, vom Setzling bis zur gerösteten Bohne kennenlernen. Nach der Kaffeetour fahren wir zum nahegelegenen botanischen Garten, das „Mariposario – Schmetterlingshaus. Wir erhalten einen Überblick über den Pflanzenreichtum Kolumbiens und haben die Möglichkeit Vögel und Schmetterlinge zu beobachten. Der Restnachmittag kann für einen Besuch der Stadt Armenia genutzt werden. (FM)
8. Tag (Sa) Salento - Cocora Tal
Zwei Stunden von unserer Finca entfernt liegt das auf 2.400 m Höhe gelegene Tal von Cocora, Einstieg in den Park der Gletscher (Parque de los Nevados) zu Fuße der Gletscher Ruiz, Tolima, Santa Isabel, el Cisne und Quindio, alle um die 5.000 m hoch. Auf unserer Wanderung erleben wir die Artenvielfalt des andinen Nebelhochwaldes. Danach Fahrt in das nahegelegene Dorf Salento, dessen bunte Häuser und Balkone typisch für den Gründerstil der Siedler ist Delikatesse hier ist die Forelle. Spätnachmittags Rückkehr zur Finca. (F)
9. Tag (So) Cali - Popayan
Wir verlassen die Kaffee-Region und fahren in das südliche gelegen Cali, die größte Stadt in der Zuckerrohrgegend des Valle del Cauca. In Cali Besuch des Altstadtviertel San Antonio und die Markthalle, vor der Weiterfahrt in die weiße Stadt Popayan. Obwohl schon zweimal von Erdbeben zerstört, wurde sie immer im gleichen Stil aufgebaut und bewahrte somit den Glanz der Kolonialzeit. In Popayan kommen das indigene und das spanische Erbe Kolumbiens zusammen, die im Kontrast zu den Kulturen, die wir bisher gesehen haben, stehen. (FA)
10. Tag (Mo) Popayan
In Popayan spielt der katholische Glaube eine große Rolle im Alltag. Die wichtigste Woche im Jahr ist die Karwoche, während der an jedem Abend festliche Prozessionen stattfinden. Diese sind von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt und dementsprechend bereiten die „Payanesen“ diese das ganze Jahr über vor. Spätestens vier Wochen vor der Osterzeit renovieren die Einwohner ihre Häuser. Während unserer Stadttour Besuch des mit der Planung betrauten Vereins sowie die wichtigsten Stationen der Prozessionen oder den Hang der „Demütigungen“. Nachmittag frei. (F)
11. Tag (Di) Silvia - San Agustin
Frühe Fahrt zum Guambianomarkt in Silvia. Der Markt ist vor allem durch die Kleidung der Guambianos farbenfroh. Weiterfahrt nach San Agustin, durch verschiedene Vegetationszonen. Der Bus wird an manchen Stellen zwei Kilometer vorgeschickt um die Landschaft, insbesondere die der Paramos (über 3500m) in Ruhe zu Fuß zu genießen und zu fotografieren. Die Straße ist unbefestigt, aber in gutem Zustand. (FA)
12. Tag (Mi) San Agustin
Besichtigungen im Archäologischen Park. Nachmittags ein Ausritt nach Pelota, Tablón und Chaquira. Die vorkolumbianische Kultur, die das Gebiet des heutigen San Agustin von 3.300 v. Chr. bis ca. 900 n. Chr. bevölkerte ist ein großes Mysterium. (F)
13. Tag (Do) Tatacao-Wüste - Santa Marta
Frühe Fahrt nach abwärts nach Neiva. Die Temperaturen steigen entsprechend bis ins Magdalena-Tal., Check In am Flughafen und Weiterfahrt in die Wüste Tatacoa, die den Boden eines Urmeeres darstellt und durch ihre skurrile Schönheit besticht. Anschl. zurück nach Neiva und Flug nach Santa Marta über Bogotá. In der kleinen Taganga-Bucht ist unser Hotel. (F)
14. Tag (Fr) Parque Tayrona
Heute steht der Tayrona Nationalpark auf dem Programm. Für aktive Teilnehmer besteht die Möglichkeit zu einer anstrengenden 5-stündigen Wanderung. Dabei Besuch einer kleinen Indianersiedlung im Nationalpark, das "Pueblito". Pueblito ist eine ehemalige Tayrona-Siedlung inmitten des Nationalparks. Von Pueblito gelangen wir nach einer Stunde bergab über Stock und Stein an die malerische Bucht San Juan del Cabo, wo wir zu Mittag essen und im Meer baden können. Danach laufen wir ca. 2 Stunden bis zur Stelle, an der uns unser Bus wieder abholt. Wer die 5 stündige Wanderung nach Pueblito nicht machen möchte, wandert durch den malerischen Urwald bis zu einer Bucht seiner Wahl (maximal 2 Stunden pro Strecke, je nach Lage der Bucht) oder bis San Juan del Cabo und verbringt den Tag an einer der traumhaft schönen und wilden Palmenstrände. Am frühen Abend geht es dann zurück nach Taganga. Mit dem Bus fahren wir eine Stunde zurück nach Santa Marta. (FA)
15. Tag (Sa) Cartagena
Fahrt im öffentlichen und sehr bequemen Bus von Santa Marta nach Cartagena. Diese 5-stündige Fahrt führt über die Mündung des Magdalena-Flusses bei Barranquilla. In Cartagena beziehen wir Quartier im historischen Viertel Getsmani. (F)
16. Tag (So) Cartagena
Der Tag steht im Zeichen der bewegten Geschichte Cartagenas, von der Gründung durch die Spanier, die Belagerung durch Freibeuter wie Francis Drake und Vernon, die heroische Rolle der Stadt im Widerstand gegen die Spanier. Von San Felipe und La Popa ist der Blick über die alte und die neue Stadt am besten. In der Stadt selbst, deren Baustil venezianisch ist, spüren wir etwas von der Magie aus dem Marques Roman "Liebe in den Zeiten der Cholera". Den Sonnenuntergang genießt man vom Café del Mar bei einem kühlen Getränk am stilvollsten. (F)
17. Tag (Mo) Islas del Rosario
Karibik-Strand auf der Insel Barú. Playa Blanca ist das Ziel. Obwohl man traditionell mit dem Boot dorthin fährt (ca 50 Minuten), kann heute auch mit Bus und Fähre auf die Insel übergesetzt werden. Da gerade am Nachmittag die See rauh und die Heimreise holprig werden kann, wählen wir diese bequemere Variante mit dem Bus. (FM)
18. Tag (Di) Rückflug
Der Vormittag bleibt zur Verfügung, um in den einladenden kleinen Geschäften von Cartagena Souvenirs zu erstehen. Am frühen Nachmittag Flug nach Bogota und Weiterflug nach Deutschland. (F)
19. Tag (Mi) Rückkunft
Nachmittags Rückkunft in Frankfurt.