Anreise nach Neapel (A)
Sie landen im Laufe des Tages in Neapel, werden von einem Mitarbeiter unserer Agentur am Flughafen abgeholt und ins Hotel begleitet. Wenn Sie möchten, dann starten Sie am Nachmittag mit einem ersten Spaziergang. Beim Begrüßungsessen am Abend lernen Sie dann Ihren Studiosus-Reiseleiter und Ihre Mitreisenden kennen. |
Bella Napoli (F, A)
Um gleich mit allen Vorurteilen aufzuräumen: Neapel ist nicht nur Chaos, Altstadtgewirr und Mafia. Neapel ist im Zentrum wahrhaft königlich: mit Castel Nuovo, Galleria Umberto I., Palazzo Reale! Wunderschön! Ins bunte Straßenleben stürzen wir uns natürlich auch. Und zum Abkühlen in den Majoliken-Kreuzgang in der Kirche Sta. Chiara. Cave canem - Warnung vor dem Hund!, mahnt uns im Nationalmuseum ein kostbares Mosaik aus Pompeji. Faszinierend hier auch: das fast fotografische Alexandermosaik. Abends lassen wir uns in einer gemütlichen Trattoria "pizzofreies" Essen schmecken. Was es damit auf sich hat? Lello, engagierter Mafiagegner, wird es uns erklären. |
Hoch und runter - 70 km (F)
Durch triste Vorstädte nähern wir uns dem Vesuv. Ihr Reiseleiter unterhält Sie mit Plinius' Ausführungen über den Vulkanausbruch im Jahr 79 n. Chr. Schön ruhig bleiben, lieber Vesuv, denn wir wandern (ca. 1 Std., leicht, Aufstieg 200 m, Abstieg 200 m, wetterabhängig) zum Kraterrand und wagen einen Blick ins Innere. Im antiken Pompeji erfahren wir dann, was der schlafende Riese einst angerichtet hat, und wandeln auf holprigen Straßen durch das Forum, die Thermen und die Luxushäuser von einst. Zurück in Neapel sucht jeder sein Lieblingslokal. |
Traumstraße - 170 km (F, A)
Füllt Tausende von Fotoalben und lässt alle Herzen höherschlagen: die Amalfitana, eine der schönsten Straßen der Welt. Auf ihr kurven wir nach Amalfi und machen dort im Paradieskreuzgang einen virtuellen Ausflug in die arabische Welt. In Ravello, rund 300 m über dem Meer, können wir gut nachvollziehen, dass sich hier Richard Wagner für ein Bühnenbild inspirieren ließ. Besonders beim Blick von der Villa Rufolo auf den Golf. |
Griechische Antike - 310 km (F, A)
Kleiner Ausflug in die griechische Antike zu den drei Tempeln in Paestum (UNESCO-Kulturerbe). Noch mehr Historisches gibt es im Archäologischen Museum, wo uns besonders das berühmte Grab des Tauchers fesselt. Neapolitanische Musik, vom klassischen Caruso bis zum poppigen Pino Daniele, versüßt uns die Fahrt nach Cosenza am Fluss Busento in Kalabrien. Sehenswertes Prachtstück im Dom: das Grab Isabellas von Aragón. |
Die Stiefelspitze - 270 km (F, A)
In Reggio di Calabria erwarten uns die schönsten Männer der Antike: die Bronzestatuen von Riace. Nachdem wir die Zweimeterkerle im Archäologischen Museum ausreichend bewundert haben, fahren wir über die Jasminküste nach Gerace, wo uns ein zweistöckiger Dom fasziniert. Trotz der vielen Highlights vergessen wir nicht: Kalabrien ist eine der ärmsten Regionen Italiens, bedroht von Mafia, Abwanderung und einer gewissen Rückständigkeit. Warum, wieso, weshalb? Ihr Reiseleiter weiß ausführlich darüber zu berichten. |
Byzantinische Kirche & Kapelle - 250 km (F, M, A)
Augen auf, Kameras an: Stilo hat eine eindrucksvolle byzantinische Kirche zu bieten. Außerdem den für seinen sozialistischen Denkansatz berühmten Philosophen Tommaso Campanella, Verfasser des großen utopistischen Werks "Der Sonnenstaat". Weiter geht es zur Taufkapelle im Bergdorf Santa Severina. Unser Mittagessen genießen wir mit Einheimischen auf einem Landgut. Ein Hoch auf ihre Produkte und ihr Engagement! Im Gespräch mit ihnen erfahren wir, wie sie sich mit viel Mühe eine Zukunft in der Region aufbauen. Zitronatzitronen und Bergamotte sind die Schlager der Gegend. |
Golf von Tarent - 210 km (F, A)
Einzigartig, aber nicht immer zugänglich, ist der Purpurkodex in Rossano. Hoffentlich haben wir das Glück, das bilderreiche Matthäusevangelium bestaunen zu dürfen. Recht dekadent muss es in der griechischen Kolonie Sybaris zugegangen sein. Laut Komödiendichter Metagenes etwa so: "... von selbst gedämpfte Fischstücke kommen heran und gleiten in unseren Mund." Wir stellen uns das bildlich vor, während wir an der Ionischen Küste zum Golf von Tarent fahren, und freuen uns auf die Säulen des Heratempels von Metapont. In Aussicht: zwei Nächte in einem Hotel mitten in den Sassi, den Felshöhlen von Matera. |
Felsenstadt Matera (F, A)
Vorher: eng, dunkel, feucht. Nachher: kreativ, künstlerisch, verrückt. Die Felsenstadt Matera (UNESCO-Kulturerbe) mutierte vom einstigen Schandfleck zur berühmten Filmkulisse in "Die Passion Christi" von Mel Gibson. Auch sehenswert sind die Felsenkirche Sta. Lucia alle Malve und der Blick in die Tiefe der Gravina, der Schlucht, am Rande der Stadt. Kontrastprogramm für den freien Nachmittag: Eis oder Aperitif im Caffè Tripoli auf der Piazza Vittorio Veneto. Und als Sahnehäubchen eine kleine literarische Reise in die Vergangenheit: "Christus kam nur bis Eboli" von Carlo Levi. |
Stiefelabsatz - 170 km (F, A)
Wir rücken vor bis nach Lecce am Stiefelabsatz. Armer Süden? Vorurteil! Apulien hat sich zur Vorzeigeregion Süditaliens gemausert. Lecce selbst glänzt durch barocke Palazzi und Kirchen, einen theatralischen Domplatz und prächtige Bauten wie Kathedrale, Basilika Sta. Croce und Palazzo del Governo. Zeit zum intensiven Erobern haben Sie am restlichen Nachmittag. Stadtbummel? Schauen Sie den Künstlern bei der Herstellung von Figuren aus Pappmaschee über die Schulter! Oder Lust auf Süßes? Das beste Eis und tollen Schokoladenkuchen gibt es in der Gelateria Natale in der Nähe der Piazza Sant'Oronzo. Abends probieren wir Orecchiette und andere Spezialitäten in einer echt apulischen Trattoria. |
Stiefelabsatz zum Zweiten - 185 km (F)
Wir stehen in Otranto am Meer und raten, wie weit wohl Albanien entfernt ist. Gewonnen hat, wer auf "80 km" tippt. So nah! Deshalb landeten hier auch in den späten 1990er Jahren die Flüchtlingsströme. Angesichts der neuen Flüchtlingswelle aus Nordafrika stellt sich die Frage, wie menschenwürdig diejenigen, die die gefährliche Reise überleben, dann behandelt werden. Spannend ist der sagenhafte Mosaikfußboden im Dom: Zehn Millionen Steine erzählen 700 Geschichten! Unterwegs kaufen wir für ein gemeinsames Picknick ein und studieren so ganz nebenbei Preise, Angebot und Einkaufsverhalten in Süditalien. Ganz unten am Stiefelabsatz sind wir dann in Capo Santa Maria di Leuca. Und mit uns: tolle Sandbuchten, steile Felsklippen, eine großartige Küstenstraße. Gallipoli, am Ionischen Meer, verzaubert uns mit seinen Gassen und Häusern. Abends vielleicht in ein Fischrestaurant? Sie haben die Qual der Wahl! |
Oliven und Oliver - 230 km (F, A)
Zwischen grün-grau schimmernden Olivenhainen und tiefblauem Meer geht es Richtung Norden. Aus dieser Gegend stammen die knorrigen alten Olivenbäume, die Apulien zum größten Olivenölproduzenten Italiens machen. In Alberobello geht es dann rund: Hier stehen die lustigen Rundhäuser, genannt Trulli. In Bari müssen wir uns erst mal durch die ausufernden Vororte kämpfen, aber dann: Cafés hier, Bars da, die romanische Grabeskirche des heiligen Nikolaus im Zentrum - klasse Altstadt hier im Reich der "Allein gegen die Mafia"-Filmlegende Michele Placido! Und klasse Pasta - Jamie Oliver holte sich hier bei den Frauen, die auf der Straße hingebungsvoll Nudeln rollen, Anregungen für seine Rezepte. Und auch wir können beim Zusehen ein paar Kniffe abschauen... |
Voller Rätsel - 100 km (F, A)
Königliche Erlebnisse voraus! Erst die "Königin der apulischen Kathedralen" in Trani direkt am Meer, dann die "Krone Apuliens": Castel del Monte, UNESCO-Kulturerbe. Ein Jagdschloss? Machtsymbol Friedrichs II.? Das Achteck ist jedenfalls ein großes Rätsel, eins der bekanntesten Bauwerke Apuliens und begehrter Hintergrund für Hochzeitsfotos. Genießen Sie den Rest des Nachmittags beim Stadtbummel in Bari oder bei einem Aperitif auf einem der hübschen Plätze der Altstadt. So klingt ein eindrucksvoller Urlaub aus... |
Rückreise (F)
Im Laufe des Tages werden Sie zum Flughafen von Bari gebracht. Von dort fliegen Sie individuell Richtung Heimat. |
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- Rund um Stiefelspitze und Absatz mit ausführlichem Besichtigungsprogramm
- Mittagessen auf einem Landgut
- Mehrfachübernachtungen in Neapel, Matera, Lecce und Barletta
Der tiefe Süden Italiens lockt uns auf dieser Reise. Wir starten im quirligen Neapel, blicken in den Krater des Vesuvs und erfahren, warum die Amalfitana zu den schönsten Straßen der Welt gehört. Ein Highlight jagt das andere: die Tempel in Paestum, die Bronzestatuen von Riace, die Kirche von Stilo, die Rundhäuser in Alberobello, nicht zu vergessen ein spektakuläres Hotel in den Höhlen von Matera.

Zwischen Kirchen, Mosaiken, traumhaften Ansichten und den Plauschs mit Einheimischen gönnen wir uns jede Menge süßer und herzhafter lokaler Gaumenfreuden. Und wer mal seinen eigenen Stiefel machen möchte: Avanti!

Blick von Ravello über die Amalfi-Küste...

Ruinen griechischer Tempel in Paestum...

Die Felsenstadt Matera...

Die Kathedrale von Trani...

Beeindruckend: Castel del Monte...
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