Ankunft in Kroatien (A)
Flug nach Zagreb. Ein Mitarbeiter unserer Agentur begleitet Sie zum Hotel. Je nach Ankunftszeit können Sie mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter die quirlige Hauptstadt schon mal antesten: imposante Kirchen, Barockbauten und herrliche Parks. |
UNESCO-Weltnaturerbe - 290 km (F, A)
Am Vormittag führt uns eine leichte Wanderung (1,5 Std., Aufstieg 100 m, Abstieg 50 m) durch die herrliche Natur der Plitwitzer Seen (UNESCO-Naturerbe). Auf der Weiterfahrt berichtet Ihr Reiseleiter über den EU-Beitritt Kroatiens 2013. Wie sieht es mit der Europa-Liebe der Kroaten heute aus? Hat das Land Korruption und Nationalismus hinter sich gelassen? Am Nachmittag besuchen wir Zadar, spazieren in der Altstadt durch 2000 Jahre Geschichte und hören ein "Open-Air-Konzert" auf der einzigen Meeresorgel der Welt. Weiter geht es in das lebendige Seebad Biograd. |
UNESCO-Weltkulturerbe - 130 km (F, A)
In Sibenik bestaunen wir die Kathedrale des heiligen Jakob (UNESCO-Kulturerbe). Ihr Reiseleiter weiß einiges über die wichtige Rolle der Kirche in Kroatien zu berichten. Auch die mittelalterliche Altstadt und der Dom von Trogir (UNESCO-Kulturerbe) hinterlassen bleibende Eindrücke. Wir übernachten im komfortablen Badehotel in Split, wo noch Zeit für einen Sprung in den Hotelpool oder ins Meer bleibt. |
Noch mehr Welterbe - 160 km (F, A)
Split ist jung und flippig. Innerhalb der Mauern des riesigen Diokletian-Palastes (UNESCO-Kulturerbe) pulsiert das mediterrane Leben in Cafés, Läden und auf der Straße. Und wir mittendrin! Auf unserer Fahrt nach Bosnien-Herzegowina erfahren wir mehr über die Zukunftschancen des Landes nach dem jüngsten Krieg. Mostar liegt malerisch am Fluss Neretva. Wir spazieren durch die Gassen der Altstadt, überqueren die legendäre Brücke, Symbol des Friedens (UNESCO-Kulturerbe), und beenden den Tag im urigen Restaurant mit Blick auf die Neretva. |
Bosniens Hauptstadt - 140 km (F, A)
Durch beeindruckende Gebirgslandschaften geht es weiter nach Sarajevo, wo wir im Tunnelmuseum über die Versorgung der Stadt während der serbischen Belagerung diskutieren. Orthodoxe und katholische Kirchen, Moscheen und Synagogen liegen in der Hauptstadt Bosniens nur wenige Schritte voneinander entfernt, orientalisches Flair prägt die Altstadt. Hier können Sie die angeblich besten Cevapcici des Balkans probieren. In einem Café treffen wir die junge Journalistin Merima, mit der wir über den Alltag in ihrer multikulturellen Heimatstadt sprechen. Dann bleibt Zeit für eigene Entdeckungen. |
Auf nach Belgrad - 330 km (F, A)
Am Vormittag bestaunen wir in Visegrad die berühmte Brücke über die Drina (UNESCO-Kulturerbe). Thema für die Fahrt nach Serbien: Wie sehen die Völker des Balkans die Auslieferung der serbisch-bosnischen Kriegsverbrecher an das UN-Tribunal in Den Haag? Wie verstehen sich Bosnier, Serben und Kroaten heute? Immerhin bestehen Pläne für die gemeinsame Ausrichtung der Fußball-EM 2020. Am späten Nachmittag erreichen wir die Hauptstadt Belgrad. Abendessen in einem schönen Restaurant im Künstlerviertel Skadarlija. |
Pforte des Balkans (F)
Bei der Stadtrundfahrt in Belgrad bestaunen wir die monumentale Sava-Kirche, mischen uns in der Festung Kalemegdan unter die spazierenden Hauptstädter und blicken von dort auf den Zusammenfluss von Donau und Save. Wir diskutieren auch, ob der Weg Serbiens unter dem neuen, nationalistischen Präsidenten Nikolic weiter nach Europa führt. Genießen Sie den freien Nachmittag für eigene Stadterkundungen oder zum Shoppen in den lebhaften Einkaufsstraßen der spannenden Balkanmetropole! Tipp für den freien Abend: das älteste Restaurant der Stadt mit dem schönen Namen Fragezeichen. |
Klöster Studenica und Zica - 330 km (F, M, A)
Heute erkunden wir das Kloster Studenica (UNESCO-Kulturerbe) und lassen uns von den Mönchen einen rustikalen Mittagsimbiss mit Brot, Wurst, Käse und Wein servieren. Anschließend machen wir einen Stopp am Kloster Zica und fahren weiter nach Vrnjacka Banja. In dem bekannten Kurort trifft man viele Erholung suchende Serben. |
Nach Mazedonien - 270 km (F, A)
Ein spannender Tag steht uns bei der Fahrt durch den Kosovo bevor, der 2008 seine Unabhängigkeit von Serbien proklamierte. Wir besichtigen das Amselfeld, einst Schauplatz der Schlacht gegen die Osmanen. Auf der Fahrt nach Pristina, Europas jüngster Hauptstadt, sprechen wir über die Konflikte zwischen den Bevölkerungsgruppen. Früher wurden die Minderheitsrechte der Albaner von den Belgrader Machthabern missachtet, heute bangen die Serben um ihre Gotteshäuser. Eines schauen wir uns an: das serbisch-orthodoxe Kloster Gracanica (UNESCO-Kulturerbe). Weiter geht es in unser komfortables Hotel in der mazedonischen Hauptstadt Skopje. |
Ohrid-See - 180 km (F, A)
Skopje ist eine dynamische Stadt. Wir spazieren durch die orientalisch wirkenden Altstadtgassen und überqueren auf der türkischen Steinbrücke den Fluss Vardar. In einer ehemaligen Karawanserei diskutieren wir mit der Germanistikstudentin Ana Marija über die Suche des kleinen Mazedonien nach seiner Identität. Weiter geht es nach Tetovo, wo wir die Bunte Moschee in Augenschein nehmen. Mild ist das Klima am Ohrid-See - es lässt Zypressen und Feigen gedeihen. Am späten Nachmittag bleibt Zeit für einen Spaziergang an der Uferpromenade oder für einen Kaffee am Seeufer. |
Von Ohrid nach Tirana - 150 km (F, A)
Blau, lila und türkisgrün schimmert der Ohrid-See. Ob die Farben die byzantinischen Maler inspirierten, die die Kirchen von Ohrid (UNESCO-Kulturerbe) mit Fresken schmückten? Bei unserem Rundgang durch die Altstadt erkunden wir einige besonders schöne Kirchen. Weiter geht es durch das Shkumbintal in die albanische Hauptstadt Tirana. Albanien marschiert mit großen Schritten Richtung Westen. Aber noch beherrschen Korruption, Armut und Umweltprobleme die Tagespolitik. |
Nach Montenegro - 240 km (F)
Tirana ist eine Stadt im Umbruch und Aufbruch: Düstere sozialistische Fassaden der Hodscha-Zeit werden mit bunten Farben aufgemischt, und in den schicken Bars kommen Sie schnell mit den Albanern ins Gespräch. Wir erkunden das Nationalmuseum und brechen dann nach Montenegro auf. 2006 unabhängig geworden, klopft das kleine Land schon an die Tür zur EU. Bei unserer Fahrt an der Küstenstraße entlang genießen wir den Blick auf das ehemalige Festungsinselchen Sveti Stefan, bevor wir Kotor erreichen. Heute Abend sucht jeder das Restaurant seiner Wahl in diesem romantischen Städtchen. |
Kotor und Cetinje - 140 km (F, A)
Die Bucht von Kotor (UNESCO-Naturerbe) wirkt wie ein nordischer Fjord - steil ragen die Berge aus dem dunklen Wasser empor. Kotors Altstadt (UNESCO-Kulturerbe) ist ein architektonisches Kleinod mit stolzen Palästen und Kirchen. Über eine imposante Serpentinenstraße - für viele eine der schönsten Panoramastraßen Europas - erreichen wir Cetinje, die ehemalige Hauptstadt Montenegros. Nach der Besichtigung überqueren wir die kroatische Grenze. |
Besichtigungen (F, A)
Vormittags umgarnt uns die Altstadt von Dubrovnik (UNESCO-Kulturerbe). Kriegsschäden? Kaum mehr zu sehen - ein Segen. Sogar serbische Touristen kommen heute in die Stadt. Genießen Sie den freien Nachmittag bei einem Bummel auf der Stadtmauer oder bei einem Besuch im Museum für moderne Kunst. Oder fahren Sie mit der Seilbahn auf den Hausberg Srd! Abends lassen wir uns zum Abschied in einem typischen Restaurant kroatische Spezialitäten schmecken. |
Rückreise (F)
Je nach Abflugzeit haben Sie noch Gelegenheit zum Sprung in die Adria. Im Laufe des Tages Rückflug. |
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- Auf den Spuren des ehemaligen Jugoslawien
- Zehn Stätten des UNESCO-Welterbes
- Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Mazedonien und Montenegro
- Mit einem Abstecher nach Albanien und in den Kosovo
Auf dem Balkan treffen sich Ost und West, Katholizismus, Orthodoxie und Islam Zündstoff für Konflikte. Der Vielvölkerstaat Jugoslawien zersplitterte in den 1990er Jahren, aber erfreulich schnell verheilten die Wunden des Krieges.

Selbstbewusst und mit viel Charme hat sich die junge Demokratie Kroatien längst ihren Platz auf der touristischen Landkarte zurückerobert. Aber wer kennt Bosnien-Herzegowina, Serbien, Mazedonien und Montenegro? Oder gar Albanien und den Kosovo? Alte Kulturländer im Aufbruch und Kontraste zwischen Handy und Eselskarren erwarten uns.

Blicken Sie auf die Altstadt von Split...

Mostar liegt malerisch am Fluss Neretva...

Erkunden Sie die Festung Kalemegdan in Belgrad...

Einmalige Natur erwartet Sie an den Plitwitzer Seen...

Der Kotorfjord in Montenegro...

Zum Abschluss lernen Sie Dubrovnik kennen...
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