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Galicien und der Jakobsweg |
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9 Nächte Spanien-Studienreise
Inkl. Linienflüge ab/bis Deutschland, Österreich und Schweiz sowie Rail&Fly in der 1. Klasse
(Auf Wunsch auch ohne Fluganreise buchbar)
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| Reiseverlauf |
| 1. Tag Anreise nach Pamplona |
Anreise - 160 km (A)
Das Königreich von Navarra geboren aus den Kämpfen gegen die Mauren und Keimzelle der spanischen Reconquista. Die Hauptstadt Pamplona, ein idealer Ausgangsort für uns! Die Kathedrale: beredter Zeuge des Selbstbewusstseins, aber auch der wechselvollen Geschichte der alten Königreiche des Nordens. Gerade die Stadt der Stier-Fiesta lädt uns ein, bereits am ersten Abend unserer Reise die Andersartigkeit Spaniens zu erfahren, die schon Hemingway faszinierte. Auch wenn uns kein Stier hetzt. Zwei Übernachtungen in Pamplona. |
| 2. Tag Pamplona |
Von Bergen und Klöstern - 175 km (F, A)
Der Vormittag gehört der Stadt Pamplona. Dann geht es hoch hinauf: Am Fuße der Pyrenäen liegt Sangüesa. Mittendrin die Kirche Santa María la Real mit ihrem romanischen Schauportal, das die Jakobspilger grüßte, nachdem sie die Berge überquert hatten. Oberhalb, am Pass von Ibañeta, ließ Karl der Große seinen Paladin Roland zurück. Natürlich rezitiert unser Studienreiseleiter die entscheidende Passage des Rolandliedes. Und in Roncesvalles zeigt er uns die alten Pilgerkreuze und das Hospital, das für kranke und erschöpfte Wallfahrer von Augustinermönchen errichtet worden war. Die ganze Strenge der Romanik offenbart sich in der Krypta des Klosters San Salvador de Leyre, wo uns nebenbei auch noch die musikalische Tradition der Mönche interessiert. Wir lauschen in der kleinen Kirche dem gregorianischen Gesang der Benediktiner und spüren den Geist des frühen Mittelalters. Das Abendessen nehmen wir dann in den historischen Mauern des Klosters ein. |
| 3. Tag Pamplona - Burgos |
Symbole und Legenden - 210 km (F, A)
Die Brücke von Puente la Reina: das Sinnbild schlechthin für den Camino. Hier stehen wir, in Gedanken verbunden mit den Pilgern aus zehn Jahrhunderten. Und denken schon an das Oktogon der Kapelle St. Maria de Eunate und ihren mozarabischen Dekor: Ist die Kuppelform wirklich ein Hinweis auf das Heilige Grab in Jerusalem? Wenn ja, war auch der Weg das Ziel und hier schon zeigt sich der Wert der Pilgerfahrt nach Santiago. Von der Hochkultur zur Weinkultur: Wir wenden uns dem Weinbau in der Rioja zu. In Santo Domingo de la Calzada dreht sich alles um die Hühner, die ein Wunder Sankt Jakobs bezeugen sollen und das heute noch! Zwei Übernachtungen in Burgos. |
| 4. Tag Burgos |
Mythos des Mittelalters (F, A)
Burgos ist die Stadt des Cid, des Kämpfers gegen die Mauren, der legendäre Mythos und Held der Historienfilme. Und die ganze Stadt ein steinernes Symbol der kastilischen Herrschaft. Dominiert wird Burgos von einer der größten und komplexesten Kathedralen der Gotik. Vorbild für den Bau der Türme waren übrigens die Pläne für den Kölner Dom. An den Chor schließt mit der Capilla de Condestable eine Grablege im spektakulären spätgotischen Stil an. Für die Geschichte Spaniens ist die Grablege der Eltern Isabellas in der Kartause Miraflores ein ebenso wichtiges Zeugnis wie der dortige Hochaltar für die Kunstgeschichte des späteren Mittelalters. |
| 5. Tag Burgos - León |
Schönheit und Askese - 230 km (F, A)
Nehmen wir uns heute ein wenig Zeit und tun es den Pilgern gleich. Auf dem Jakobsweg wandern wir rund eineinhalb Stunden zu den Ruinen des Antoniterkonvents bei Castrojeriz, das inmitten "verlassener Dörfer" liegt. Zu den wertvollsten Werken altkastilischer Baukunst gehört die Kirche San Martín de Frómista. Sie führt uns in Vollendung den vielfach gerühmten "Geist der Romanik" vor Augen und gibt unserem Studienreiseleiter Gelegenheit, den Charakter der Epoche zu würdigen. Wir übernachten in León, der Hauptstadt des alten Königreiches gleichen Namens. |
| 6. Tag León - Villafranca del Bierzo |
Romanik, Gothik und Jugendstil - 135 km (F, A)
Die gotische Kathedrale Leóns mit ihren idealen Proportionen nach dem Vorbild von Reims und ihren Glasfenstern eine der schönsten Kirchen der Welt. Die Grabstätte des Kirchenlehrers und Philosophen St. Isidor erwartet uns mit großartigen romanischen Fresken. Daher ihre Bezeichnung: Die "Sixtinische Kapelle der Romanik". Die lebendige Altstadt mit ihren Cafés und Restaurants, ihren Plätzen und Gassen; man möchte eigentlich gar nicht mehr weiterfahren. Doch mit Astorga wartet ein weiterer Höhepunkt für Jakobspilger: Die Außenbesichtigung des von Antoni Gaudí im besten neogotischen Stil errichteten Bischofspalast. Auch einige süße Köstlichkeiten gilt es zu prüfen, denn die Pilger mussten schließlich bei Laune gehalten werden. Wir übernachten im Parador von Villafranca del Bierzo. |
| 7. Tag Villafranca - Santiago de Compostela |
Natur und Sehnsucht - 220 km (F, A)
In Galicien mit seinen keltischen Wurzeln und dem satten Grün zeigt sich Spanien von seiner irischen Seite. An die alten Keltiberer erinnern die Rundhäuser des oberhalb des Pedrafita-Passes gelegenen Dorfes O´Cebreiro. Zeit für einen fantastischen Panoramablick aus 1.300 Metern Höhe! Im Tal liegt unter uns die Königliche Abtei von Samos mit ihrer barocken Fassade. Noch einmal wandern wir auf dem Jakobsweg, und zwar von Melide nach Boente entlang alter galizischer Maisspeicher, den „Horreos“. Dann nähert sich das lang ersehnte Ziel. Wir stehen auf dem Monte de Gozo, und Santiago de Compostela liegt in seiner ganzen Pracht vor uns. Dieser Anblick muss jahrhundertelang die Pilger elektrisiert haben! Nach dem Marsch über die Pyrenäen und den Weiten der Hochebenen nun die Stadt der Türme im Grünen. Drei Übernachtungen in Santiago. |
| 8. Tag Santiago de Compostela |
Apostelgrab und lebendiger Alltag (F)
Der weite Platz vor der Kathedrale, der Treppenaufgang, dann der Pórtico de la Gloria des Meister Mateo ein unvergleichliches Werk romanischer Skulptur. Endlich sind wir in der Kirche des Heiligen Jakobus. Die größte romanische Basilika der Welt empfängt uns am Ende einer Pilgerfahrt zur Kunst und Kultur Nordspaniens. Auch für Weitgereiste ein ergreifendes Erlebnis! Wir nehmen uns Zeit für die eingehende Besichtigung. Im Anschluss machen wir uns auf den Weg zum ehemaligen Hospiz der Katholischen Könige. Wir besichtigen die vier Innenhöfe und lauschen den Geschichten über die Krankheiten und Heilmethoden des Mittelalters. Nachmittags bietet sich der Besuch des historischen und archäologischen Museums in der Kathedrale an, das über das Pilgerwesen und die Geschichte dieses Ortes informieren wird. |
| 9. Tag Santiago de Compostela |
Zum Ende der Welt: Finis terrae - 160 km (F, A)
In mittelalterlichen Tagen waren die Menschen ganz sicher: Irgendwo hinter dem Horizont, westlich von Santiago, endet die Welt. So betrachtet war Santiago auch ein Bollwerk gegen das Unheimliche. Aber: Keine Angst! Kleine idyllische Orte wie Muros und Corcubíon liegen auf unserem Weg, in Carnota sehen wir den größten Maisspeicher Galiciens. Und erst dann stehen wir an den Klippen des Cabo Finisterre, dem ultimativen Ende des Jakobswegs. Bis hierher pilgerte man, nicht „nur“ nach Santiago. Das Abendessen erwartet uns heute in einem ganz besonderen Ambiente: Der Speisesaal des 1499 als Königliches Spital gegründeten und heutigen Paradores verwöhnt uns heute mit galicischen Spezialitäten. |
| 10. Tag Abschied vom Jakobsweg |
Rückreise (F)
Die Pilger kannten ihren Rückweg schon: Das Ganze noch einmal, nun von West nach Ost. Wir haben es einfacher. Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von Nordspanien und fliegen nach Hause. |
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- Gregorianischer Gesang in Leyre
- Ausflug zum Kap Finisterre
- Kurze Wanderungen auf dem Jakobsweg
Abseits ausgetretener Pfade und auf den Spuren der Pilger des Mittelalters. Diese Reise entführt Sie zu den Höhepunkten romanischer Architektur und in die grünen nordspanischen Landschaften. Als Höhepunkt erwartet sie das einzigartige Santiago de Compostela.

Ein Blick auf Ihre Reiseroute...

Wandern Sie in kurzen Etappen auf dem berühmten Jakobsweg durch den Norden Spaniens...

Das Ziel Ihrer Reise: Santiago de Compostela...

Probieren Sie auch den spanischen Wein...

Sie besichtigen die Altstadt von León...

Folgen Sie den Spuren der Jakobspilger...
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Leistungen, die überzeugen
Das ist Alles im Preis eingeschlossen:
- DB-Fahrschein 1. Klasse für die Anreise zum innerdeutschen Flughafen und zurück
- Linienflüge mit Iberia oder Lufthansa von vielen deutschen Flughäfen sowie ab Österreich und Schweiz nach Bilbao und zurück von Porto oder Santiago de Compostela in der Economy-Class inkl. Flughafen- & Sicherheitsgebühren
(je nach Abflugort Aufpreis ab € 25,- pro Person - Details siehe "Preise & Buchung")
- Rundreise im komfortablen Reisebus internationalen Standards mit Klimaanlage
- 9 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
- Mahlzeiten wie im Reiseverlauf angegeben:
F = Frühstück, A = Abendessen
- Abendessen im Kloster von Leyre
- Gregorianischer Gesang im Kloster von Leyre
- Abendessen im ehemaligen Pilgerhospiz
- Kurze Wanderungen auf dem Jakobsweg
- Eintrittsgelder, Trinkgelder im Hotel
- Kofferservice in den Hotels
- Dr. Tigges Studienreiseleitung
- Hochwertige Reiseliteratur
Ihre Hotels (Sterne, Landeskategorie)
- Pamplona: 2Ü AH San Fermin ****
- Burgos: 2Ü, Abba Burgos ****
- León: 1Ü Eurostars León ****
- Villafranca del Bierzo: 1Ü Parador ****
- Santiago: 3Ü NH Obradoiro ****(*)
Nicht enthalten
- Getränke, weitere Mahlzeiten
- Persönliche Ausgaben
- Reiseversicherungen bieten wir gerne an
Details siehe "Preise & Buchung"
Verlängerung in Santiago de Compostela
2 ÜF im Hotel NH Obradoiro ****(*) + Transfer
ab € 140,- p. P. im DZ & € 200,- im EZ
- Mindestteilnehmerzahl:
12 Personen, maximal 26 Personen
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
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Reisetermine und Preise
| Wählen Sie hier den gewünschten Reisetermin für eine detaillierte Preisberechnung. |
| Reisetermin |
Preis pro Person |
Details |
| 19.07.2013 bis 28.07.2013 |
ab € 1.625,00 |
Preise & Buchung |
| 30.08.2013 bis 08.09.2013 |
ab € 1.665,00 |
Preise & Buchung |
| 27.09.2013 bis 06.10.2013 |
ab € 1.695,00 |
Preise & Buchung |
| 25.10.2013 bis 03.11.2013 |
ab € 1.595,00 |
Preise & Buchung |
| Auf der folgenden Seite finden Sie alle Preise und Belegungsmöglichkeiten. |
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